🔘Brutmaterial
- Küken im Alter von 1 Tag: Um die beste Gesundheit zu gewährleisten, müssen Küken in dieser Phase bestimmte körperliche Standards erfüllen, wie: Flaumfedern, schlanker Bauch, geschlossener Nabel, helle und flinke Augen, kräftige, fehlerfreie Beine, geschlossener Schnabel. Besonders hinsichtlich der Federfarbe und des Gewichts müssen die Küken je nach Rasse den genauen Standards entsprechen.
- Anforderungen an Junghennen: Die Auswahlkriterien für Junghennen sind flinke Hühner mit glänzenden und kräftigen Beinen. Zusätzlich kann man je nach Rasse die Federfarbe sowie das Körpergewicht beobachten, um zu prüfen, ob sie den Standards entsprechen.
- Beim Kauf von Zuchtgeflügel sollte man 50 % mehr Tiere kaufen, um während der Aufzuchtphase diejenigen auszusondern, die nicht den Standards entsprechen. Junghennen sollten zweimal aussortiert werden, im Alter von 3 und 5 Monaten. Aussortiert werden sollten Hühner mit zu großem Kopf, hängendem Bauch, Übergewicht, dicken Beinen, schiefen Augen oder solchen, die schwerfällig und langsam laufen.
🔘Stall
- Mit 9 Wochen sind die Hühner in der Lage, sich an natürliche Temperatur- und Lichtverhältnisse anzupassen. Der Stall muss gut belüftet, stets trocken und sauber sein, um die Entstehung von häufigen Krankheiten bei Hühnern zu verhindern.
- Bevor die Junghennen in den Stall kommen, sollte eine biologische Einstreu aus Reisspelzen oder Sägemehl mit biologischen Präparaten vorbereitet werden. Dies ist derzeit die effektivste Methode zur Vorbeugung gegen Mikroorganismen, Schimmelpilze und zur Geruchsbeseitigung im Hühnerstall, die von vielen Haltern angewendet wird. Die Stallfläche sollte abhängig von der Anzahl der Hühner bemessen sein. Bei Verwendung einer solchen biologischen Einstreu sollte die Besatzdichte idealerweise 7 - 10 Hühner pro m² nicht überschreiten.
🔘Pflege
- Hühner benötigen eine ausgewogene und vollständige Ernährung, um ihren Körper zu erhalten und täglich Eier zu produzieren. Jedes Ei enthält eine bestimmte Menge an Protein und Energie für die Bildung. Darüber hinaus benötigen die Hühner Energie für andere normale Aktivitäten, daher muss eine ausreichende Nährstoffzufuhr gewährleistet sein, um die Produktionsfähigkeit zu steigern. Zu wenig Energie und ein Ungleichgewicht der Aminosäuren sind ebenfalls Ursachen für eine geringere Eierproduktion. Deshalb sollte beim Umsetzen der Hühner in den Lege-Stall sofort eine spezielle Fütterung für Legehennen eingeführt werden, mit schmackhafterem und nährstoffreicherem Futter, um den Appetit anzuregen, da die Hühner durch den Transport gestresst sind und anfangs wenig fressen.
- Es gilt die Regel, dass Wasser vor dem Futter gegeben wird, wie in der Anfangsphase. Allerdings muss die Wasseraufnahme in der Aufzuchtphase streng kontrolliert werden. Je nach Futtermenge wird Wasser gegeben, um zu vermeiden, dass die Hühner zu viel Wasser trinken und dadurch die Nährstoffaufnahme aus dem Futter beeinträchtigt wird. Die optimale Verhältnisregel ist 2 Teile Wasser zu 1 Teil Futter. Zusätzlich sollte regelmäßig Vitamin ADE verabreicht und Muschelschalen sowie fein gemahlenes Knochenmehl ins Futter gemischt werden, um gesunde Legehennen mit großen, dicken und glänzenden Eierschalen zu fördern.
- Besonders in dieser Phase darf die Futtermenge nicht reduziert werden, sondern sollte je nach Gewichtskontrolle der Hühner gehalten oder gesteigert werden. Die Futtertröge müssen so platziert werden, dass sich die Hühner beim Fressen nicht gegenseitig behindern. Es wird empfohlen, die Hühner zweimal täglich morgens und abends zu füttern und den Futtertrog tagsüber leer zu lassen. Diese Methode stellt sicher, dass die Hühner nachts nicht hungern und tagsüber einen guten Appetit haben.
Vorbereitung der Legenester
- Dies ist der Ort, an dem die Hennen täglich ihre Eier legen. Um eine hohe Eierproduktion zu gewährleisten, müssen genügend Legenester vorhanden sein, damit die Hühner nicht um die Plätze konkurrieren, was leicht zu zerbrochenen oder verlorenen Eiern führt, wenn sie auf dem Boden oder unordentlich legen. Die Nester sollten gleichmäßig verteilt sein, idealerweise in der Mitte des Stalls, damit die Hennen leicht vom Stall zum Nest gelangen.
- Die Legenester sollten niedrig angebracht sein, 30 - 40 cm über dem Stallboden. Sie sollten nicht direkt unter einem Blech- oder Faserzementdach stehen, um Hitzetod bei hohen Temperaturen zu vermeiden. Die Nester müssen mit trockenem Stroh ausgelegt und stets sauber, trocken und gut belüftet gehalten werden, damit die Eier beim Legen nicht beschädigt werden.
- Die Eingangstür zum Legenest sollte in Richtung Schatten zeigen, um die Hennen zum Legen anzulocken und das Legen auf dem Boden zu verhindern, was zu zerbrochenen Eiern führt.
- Viele Halter haben die Erfahrung gemacht, dass das Einweichen von gekeimtem Reis als Zusatzfutter die Verdauung der Hühner erleichtert und die Legeleistung fördert. Die Methode ist wie folgt: Reis etwa 1 Tag in Wasser einweichen, dann 1,5 - 2 Tage in einem Behälter keimen lassen, dabei mit feuchten Säcken oder Futtersäcken abdecken und regelmäßig Wasser sprühen, um die Feuchtigkeit zu erhalten. Gefüttert wird, wenn die Keimlinge 2 - 3 cm lang sind.
🔘Krankheitsvorbeugung
- Während der Aufzucht müssen die Hühner regelmäßig kontrolliert werden. Auffällige Tiere sollten markiert und beobachtet sowie rechtzeitig behandelt werden.
- Impfungen der Legehennen erfolgen im Alter von 15 - 16 Wochen.
- Regelmäßige Entwurmung der Hühner.
- Wenn Hühner normal legen und plötzlich aufhören, obwohl sie weiterhin fressen und sich normal entwickeln, und die Kammfarbe intensiver rot wird und die Eier rau und unregelmäßig sind, kann dies auf eine infektiöse Bronchitis hinweisen. In diesem Fall sollte der IB-Impfstoff des Stamms H52 erneut verabreicht oder getropft werden.
Quelle: Người Chăn nuôi (Diệu Châu)
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ERFAHRUNGEN IM HALTEN VON LEGEHÜHNERN MIT HOHER EIERLEISTUNG


