DAS GEBIET MIT DER GRÖSSTEN SCHWEINEHERDE IN HOCHIMINH-STADT UNTERNEHMEN ANSTRENGUNGEN, DIE AFRIKANISCHE SCHWEINEPESTE ZU STOPPEN

DAS GEBIET MIT DER GRÖSSTEN SCHWEINEHERDE IN HOCHIMINH-STADT UNTERNEHMEN ANSTRENGUNGEN, DIE AFRIKANISCHE SCHWEINEPESTE ZU STOPPEN

Angesichts der komplexen Entwicklung der Afrikanischen Schweinepest in vielen benachbarten Provinzen ergreifen die Viehzüchter zusammen mit den zuständigen Behörden im ehemaligen Gebiet von Bình Dương – dem derzeit größten Schweinebestand in Ho-Chi-Minh-Stadt mit über 950.000 Tieren, was etwa 72 % des Gesamtbestands ausmacht – dringend zahlreiche entschlossene Maßnahmen, um die Sicherheit der Tierbestände zu gewährleisten.

PROAKTIVE SEUCHENVORBEUGUNG DIREKT AUF DEM BAUERNHOF

Herr Đinh Văn Kỳ, Besitzer eines Bauernhofs mit über 2.000 Tieren in der Gemeinde An Long (früher Teil des Bezirks Phú Giáo, Bình Dương), berichtet, dass die Seuchenprävention stets oberste Priorität hat. 

Familien und Bauernhöfe sprühen Desinfektionsmittel

Sein Hof wendet ein mehrschichtiges Biosicherheitssystem an: von Desinfektionsbereichen für Fahrzeuge und Personen bis hin zur Kontrolle von Futter- und Trinkwasserquellen.

Die Mitarbeiter auf dem Hof halten sich strikt an Hygienerichtlinien, desinfizieren mehrmals täglich und wechseln die Kleidung beim Betreten und Verlassen der Tierhaltungsbereiche. Dadurch wird das Risiko einer Krankheitsübertragung auf ein Minimum reduziert.

Familie Nguyễn Văn Khán impft ihre Schweine

Nicht nur große Betriebe, auch kleine Züchter sind äußerst wachsam. Herr Nguyễn Văn Khán, der 5 Zuchtsauen und 40 Mastschweine in der Gemeinde Phước Sang hält, teilt mit: „Unsere Familie hält den Stall stets sauber, führt regelmäßige Desinfektionen durch und kauft nur Zuchtschweine mit klarer Herkunft und amtlicher Gesundheitskontrolle. Die größte Sorge ist, dass im Falle eines Ausbruchs das gesamte Kapital verloren wäre und die Wiederaufzucht sehr schwierig wäre.“

BEHÖRDEN VERSCHÄRFEN DIE KONTROLLEN

Angesichts der Sorgen der Viehzüchter haben die Behörden in Gemeinden mit großen Schweinebeständen wie Phú Giáo, An Long, Phước Thành usw. gemeinsam praxisnahe Maßnahmen umgesetzt. Die Impfkampagnen werden regelmäßig mit hoher Beteiligung durchgeführt; interdisziplinäre Kontrollteams überwachen regelmäßig von Großhandelsmärkten bis zu Schlachtbetrieben, um sicherzustellen, dass alle Schweinefleischprodukte auf dem Markt ordnungsgemäß kontrolliert sind.

Veterinärwesen überprüft die Seuchenprävention in den Gemeinden

Laut Herrn Trần Minh Đức – Leiter der Abteilung für Viehzucht & Veterinärwesen in Bình Dương – werden derzeit 95 % der Schweine in der Region in geschlossenen Betrieben gehalten, mit recht guten Seuchenpräventionsmaßnahmen. Für die 5 % der kleinen Züchter organisiert das Veterinärwesen kontinuierlich Schulungen, unterstützt mit Impfstoffen und Desinfektionsmitteln, um die Effektivität der Seuchenprävention zu verbessern.

Herr Đức betont: „Das Veterinärwesen kontrolliert streng von den Zuchttieren über die Haltung und den Transport bis hin zur Schlachtung. Eingeführte Zuchtschweine müssen eine klare Herkunft haben, frei von ansteckenden Krankheiten sein und gemäß Vorschrift geimpft werden. Dies ist eine zwingende Voraussetzung, um sichere Produkte an die Verbraucher zu liefern.“

„SCHUTZSCHILD“ FÜR DEN SCHWEINEBESTAND IM BEREICH HO-CHI-MINH-STADT

Dank der koordinierten Zusammenarbeit zwischen den Bauernhofbesitzern, kleinen Züchtern und den Behörden bildet das ehemalige Gebiet von Bình Dương ein starkes „Schutzschild“ gegen die Afrikanische Schweinepest. Diese Bemühungen schützen nicht nur den riesigen Schweinebestand – eine wichtige Nahrungsquelle für Ho-Chi-Minh-Stadt – sondern tragen auch zum Aufbau einer sicheren, nachhaltigen Tierhaltung bei, die bereit ist, allen zukünftigen Herausforderungen zu begegnen.

Thiên Lý

Quelle: VOV Online