TOLLWUTHUND

TOLLWUTHUND

Unverzichtbare Anzeichen für Tollwut bei Hunden

Tollwut bei Hunden ist eine akute Infektionskrankheit, die durch ein RNA-Virus verursacht wird und das zentrale Nervensystem stört. Die Anzeichen für Tollwut bei Hunden können entweder wahnsinnig oder gelähmt sein und führen ohne rechtzeitige Behandlung zu 100 % zum Tod. Lassen Sie uns gemeinsam mit Vemedim die Ursachen der Krankheit sowie die besten Methoden zur Vorbeugung von Tollwut bei Hunden erkunden!

Ursachen für Tollwut bei Hunden?

Diese Krankheit wird hauptsächlich durch das Tollwutvirus verursacht – ein einzelsträngiges RNA-Virus aus der Gattung Lyssavirus. Das Virus gelangt auf zwei Hauptwegen in den Körper des Hundes:

  • Direkter Weg

Tollwut bei Hunden wird übertragen, wenn das Tier von anderen tollwütigen Tieren gebissen oder verletzt wird. Das Virus wird durch Blut- oder Speichelaustausch von infizierten Tieren übertragen, gelangt dann in das zentrale Nervensystem, wo es sich vermehrt und ausbreitet.

  • Indirekter Weg

Sowohl Menschen als auch Hunde können durch mechanische Verletzungen, offene Wunden oder Kontakt mit speichelhaltigen Sekreten eines tollwütigen Hundes mit dem Virus infiziert werden. Nach dem Eindringen ins Nervensystem, insbesondere Gehirn und Rückenmark, verursacht das Virus eine Lähmung. Dadurch verlieren die Hunde die Kontrolle über ihr Nervensystem. 

Tollwut bei Hunden ist eine äußerst gefährliche Krankheit

Anzeichen für Tollwut bei Hunden

Einige Anzeichen, die auf Tollwut bei Hunden hinweisen:

Aggressivität

Bei Tollwut zeigt der Hund ungewöhnliche Verhaltensänderungen, da er seine Nerven nicht mehr kontrollieren kann, wie häufiges Beißen, Kauen und Bellen. Er reagiert leicht gereizt auf Geräusche oder fremde Personen im Haus. Besonders auffällig ist die wahnsinnige Stimmung: Der Hund rennt oft umher, hat Angst vor Sonne und Wind.

Der Hund wird bei Tollwut sehr aggressiv

Lähmung

Auch als stille Tollwut bekannt, ist dies eine recht häufige Form bei Hunden. Die Lähmung breitet sich auf die Gliedmaßen aus, das Gesicht verformt sich und das Schlucken wird erschwert. Viele unerfahrene Halter denken fälschlicherweise, der Hund habe etwas im Mund oder Hals stecken. Wird dies nicht rechtzeitig erkannt, fällt der Hund ins Koma und stirbt.

Darüber hinaus können weitere Anzeichen für Tollwut sein: übermäßiger Speichelfluss oder Schaum vor dem Maul, Unruhe, Wachsamkeit, Angst, Appetitlosigkeit oder ungewöhnliches Fressen von Gegenständen wie Stöcken oder Fingernägeln.

Anzeichen für Tollwut bei Hunden

Wie lange lebt ein tollwütiger Hund?

Tollwut verläuft in zwei Hauptphasen: Inkubation und Krankheitsausbruch.

Inkubation

Die Inkubationszeit beträgt etwa 7 Tage, meist bricht die Krankheit innerhalb von 21-30 Tagen nach der Infektion aus. Bei Hunden liegt die durchschnittliche Inkubationszeit bei etwa 10 Tagen.

In dieser Phase sind die Symptome mild und schwer zu erkennen, oft werden sie mit anderen Krankheiten verwechselt. Wenn ein Hund in dieser Zeit Anzeichen zeigt, sollte ein erfahrener Tierarzt zur Beratung und Behandlung hinzugezogen werden, um Risiken zu minimieren.

Krankheitsausbruch

In dieser Phase zeigen sich zwei deutlichste Formen der Tollwut: Aggressivität und Lähmung. Viele Hunde zeigen abwechselnd beide Symptome, die sich zunehmend verstärken, wie Wutanfälle, Erregung und später Hemmung und Lähmung.

Bei der wahnsinnigen Form der Tollwut stirbt der Hund innerhalb von 3 bis 7 Tagen nach Auftreten der ersten Symptome. Die stille Form verläuft schneller, der Hund stirbt meist innerhalb von 2 bis 3 Tagen.

Ein tollwütiger Hund stirbt 3-7 Tage nach Auftreten der ersten Symptome

Maßnahmen zur Vorbeugung von Tollwut bei Hunden

Laut Experten und weltweiten veterinärmedizinischen Organisationen ist diese Krankheit nicht heilbar. Daher ist es wichtig, sich umfassend zu informieren, um Ihren Hund bestmöglich zu schützen.

Die Impfung ist die weltweit beste Methode zur Vorbeugung von Tollwut bei Hunden. Es wird empfohlen, jährlich eine Auffrischungsimpfung durchzuführen und die erste Impfung bereits im Alter von 4 Wochen zu geben.

Regelmäßige Impfungen schützen Hunde vor Tollwut

Es ist nicht ratsam, den Hund unbeaufsichtigt auf der Straße oder in dicht besiedelten Gebieten frei laufen zu lassen. Er sollte stets an der Leine geführt und beobachtet werden, um Verletzungen oder eine Ansteckung durch andere tollwütige Hunde zu vermeiden. Sauberkeit des Aufenthaltsortes und regelmäßiges Baden sind ebenfalls wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung von Tollwut. 

Bei Verdacht auf Tollwut sollte der Hund sofort zu einer Tierklinik gebracht werden, um den Zustand zu überprüfen und geeignete Maßnahmen einzuleiten. Gleichzeitig sollte der Bereich um den erkrankten Hund desinfiziert werden.

Wenn ein Hund einen Menschen beißt, muss die betroffene Person umgehend eine medizinische Einrichtung zur Vorsorgeuntersuchung und Impfung aufsuchen. Der Hund sollte für 15 Tage unter Beobachtung gehalten werden. Verendete oder an Tollwut erkrankte Hunde müssen ordnungsgemäß begraben oder verbrannt werden.

Fazit

Die detaillierten Informationen in diesem Artikel helfen Ihnen sicherlich, die Anzeichen von Tollwut bei Hunden zu erkennen und zu wissen, wie Sie die Krankheit am besten vorbeugen können, oder? Wenn Ihr Hund irgendwelche ungewöhnlichen Symptome zeigt, kontaktieren Sie bitte schnellstmöglich die Hotline 0816 662 266 von Vemedim für Beratung und rechtzeitige Behandlung!